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Fragenkatalog - FAQ

1. Brauche ich eine Baugenehmigung?


2. Habe ich Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten?


3. Was kostet ein Wintergarten?


4. Welche Unterlagen sind erforderlich für eine Baugenehmigung ?


5. Benötige ich die Zustimmung meiner Nachbarn?


6. Wie Nutze ich den Wintergarten?


7. Wie Beschatte ich einen Wintergarten?



1. Brauche ich eine Baugenehmigung?

Da Wintergärten in den meisten Bundesländern zur Zeit noch der Baugenehmigungspflicht unterliegen, sollten Sie am besten schon vorher durch eine Bauvorahnfrage klären, welche evtl. Auflagen vom zuständigen Bauamt gemacht werden. Auf Wunsch führt unser Vertragsarchitekt den kompletten Bauantrag einschließlich Statik kostengünstig durch.
Weitere Fragen in dieser Angelegenheit beantworten wir Ihnen gerne.

Manchmal kommt es, nicht nur bei Behörden, schon auf die Namensgebung an, ob ein Glashaus eventuell doch keine Baugenehmigung braucht. Ein Gewächshaus, wie man es im Garten aufstellt oder wie es an der Hauswand als sogenanntes Anlehnhaus errichtet wird, ist in der Regel genehmigungsfrei. Der in der äußeren Form gleiche Baukörper, nur mit einer Verbindung zum Wohnhaus ausgestattet, ist ein Anbau und unterliegt ganz anderen Bestimmungen. Ein Wintergarten wird, wenn auch nur gelegentlich, von Menschen bewohnt oder genutzt und muß daher nach der Wärmeschutzverordnung ausreichend isoliert werden. Außerdem wird er steuerlich erfaßt und was sonst noch alles auf einen zukommt.
Auch für die Dachverglasung gibt es besondere Vorschriften. Ganz schlaue Zeitgenossen stellen sich also erst ein Gewächshaus an die Hauswand und meinen, sie hätten dem Bauamt ein Schnippchen geschlagen. Im Grunde schaden sie sich selbst, denn eine nachträgliche Umrüstung wird erheblich teurer. Ob die Lieferfirmen solche Experimente mitmachen, ist ebenfalls mehr als fraglich, denn bei etwaigen Beanstandungen werden sie in die Pflicht genommen, oder die Bauaufsicht sieht ihnen beim nächsten Bauauftrag besonders scharf auf die Finger.
Übrigens wird in den Prospekten oder Angeboten immer wieder auf die Baugenehmigung hingewiesen.
Nebenbei bemerkt, so einengend sind die Bauvorschriften gar nicht und meistens sind sie auch noch zum eigenen Schutz ausgelegt.


2. Habe ich Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten

Die Förderung von Ausbauten und Erweiterungen und damit auch die Förderung von Wintergärten, ist nur noch möglich, wenn der Steuerpflichtige vor dem 01.01.2004 mit dem Ausbau begonnen hat (Bauantragstellung).


3. Was kostet ein Wintergarten ?

Wie bei den meisten Bereichen des Bausektors wird leider für die Kaufentscheidung zunächst der Preis herangezogen.
Gerade in dem Bereich des Wintergartenbaus ist der zunächst günstige Anbieter im nachhinein häufig der teuerste.
Schlechte Konstruktion und unsachgemäße Montage lassen die Freude am neuen Glasanbau meist nicht lange währen.
Beachten Sie ob für ausreichend Belüftung durch Öffnungen in den senkrechten Elementen und insbesondere im Dachbereich gesorgt ist.
Lassen Sie sich Adressen von Referenz-Objekten geben.
Lassen Sie sich die Konstruktion anhand von Mustern erklären und fragen Sie nach der Rahmenmaterialgruppe.
Nach einer bei Wintergarten Herstellern üblichen kostenlosen Beratung vor Ort , können wir Ihnen eine Preiskalkulation unterbreiten .

Unser Leistungsangebot kann sich durchaus sehen lassen :

- Beratung vor Ort mit Planungsskizze und Referenznachweis
- Kostenübersicht über das Bauvorhaben
- Erstellung der Bauantragsunterlagen incl. Statik
- Auf Wunsch Bau- und übrige erforderliche Leistungen
- Angepasste hochwertige Wintergärten, aus eigener Herstellung
- Beschattungsanlagen und Markisen


4. Welche Unterlagen sind erforderlich für eine Baugenehmigung ?

Plant der Bauwerber die Errichtung eines bewilligungspflichtigen Bauvorhabens, sind dem Antrag auf Erteilung der Baubewilligung, gerichtet an den Bürgermeister als Baubehörde I. Instanz, nachfolgende Beilagen anzuschließen:

- Nachweis des Grundeigentums (Grundbuchsabschrift) bzw. Nachweis des Nutzungsrechtes (Zustimmung des Grundeigentümers)
- bautechnische Unterlagen: Baupläne (in dreifacher Ausfertigung; insb. Lagepläne, Grundrisse, Schnitte, Ansichten)
- Baubeschreibung (in dreifacher Ausfertigung; insb. Grundstücksgröße, Grundriss- und Nutzfläche,
Bauausführung, Verwendungszweck)
- Teilungsplan eines Vermessungsbefugten, wenn Straßengrund abzutreten ist (in einfacher Ausfertigung)

Handelt es sich lediglich um ein anzeigepflichtiges Vorhaben, ist der an den Bürgermeister gerichteten Bauanzeige zumindest eine Skizze sowie eine Beschreibung in zweifacher Ausfertigung anzuschließen


5. Benötige ich die Zustimmung meiner Nachbarn

Grundsätzlich ist die Frage mit Ja zu Beantworten, es gibt wenige Ausnahmen die zum Beispiel die hintere Baugrenze betrift oder der Bebauungsplan hat dies schon mit Einbezogen dies sollte aber auf jeden Fall geprüft werden

Eigentumswohnung: Über einen Wintergarten müssen sich alle freuen

>Will ein Wohnungseigentümer seine Terrasse zum Wintergarten umbauen, so darf er dies nur mit Zustimmung aller anderen Wohnungseigentümer. (Oberlandesgericht Köln, 16 Wx 205/96)


6. Wie nutze ich den Wintergarten

Neben dem Zugewinn an Wohnfläche und der einzigartigen Atmosphäre eines Wintergartens gibt es weitere Argumente, die für die Anschaffung eines Wintergartens sprechen, insbesondere Wärmegewinn und Lüftung.

Wärmegewinn:

Wird der Wintergarten beheizt, so muss man die Heizverluste in den Wintermonaten mit den Wärmegewinnen in den anderen Monaten verrechnen. Aber in jedem Fall wird ein Wintergarten die Energiebilanz Ihres Hauses entscheidend verbessern.
Durch die Auswahl des optimalen Standortes kann die Architektur des Hauses so darauf abgestimmt werden, dass auch die angrenzenden Räume des Glashauses gut genutzt werden und die Sonnenenergie optimal ausgeschöpft wird. So ist der Zugewinn an Wärme bei einem Bau auf der Südseite wohl der Größte.
Doch auch auf der Nordseite ( Wetterseite ) kann der Wintergarten als Klimapuffer dienen und die Hauswand vor Wind schützen. Ein Wintergarten mit Ostlage wird schon gleich nach Sonnenaufgang von den Sonnenstrahlen aufgeheizt und kann das Haus somit schon am Vormittag mit Wärme versorgen. Dazu ist er im Sommer vor der erdrückenden Nachmittagssonne geschützt.
Isolierglas spielt eine große Rolle beim Wärmegewinn aus der Sonnenenergie. Beim Bau sollte deswegen darauf geachtet werden, dass keine Kompromisse in Punkto Isolation eingegangen werden. Jeder eingesparte EURO am falschen Platz wird sich in allen Folgejahren negativ in Ihrer Energiebilanz bemerkbar machen.

Lüftung:

Bepflanzung dient heutzutage nicht länger nur als Dekoration. Wenn die richtige Auswahl getroffen wird, können die Pflanzen für einen natürlichen Sonnenschutz und einen erhöhten Sauerstoffgehalt der Luft sorgen. Pflanzen alleine können natürlich noch keine optimale Lüftung garantieren. Besonders in den heißen Sonnenmonaten Juli und August ist ein funktionierendes Lüftungssystem von äußerster Wichtigkeit. Diese Baumaßnahme wird von vielen Planern unterschätzt. In diesen Sommermonaten können sich die Räumlichkeiten bis über 60° C erhitzen. Ein gutes Lüftungssystem sorgt durch den Austausch der Luft nicht nur für gute Kühlung, sondern auch für einen noch besseren Sauerstoffgehalt der Luft.
Man unterscheidet bei der Dauerlüftung zwischen gekippten Fenstern ( bzw. Dachfenstern ) und so genannten Ablüftern. Um Wärmeeinbußen zu vermeiden , gibt es auch spezielle Wärmeaustausch - Systeme. Hier wird die eintretende Frischluft durch die Abluft vorab geheizt. Ideal sind in diesem Fall elektrisch steuerbare Zu- und Ablüften, die sich je nach Bedarf selbst steuern.

Man sollte beachten, dass der Luftaustausch im oberen Bereich des Wintergartens stattfinden müsste, da sich in diesem Bereich die warme Luft sammelt. Querlüftung Diagonallüftung


7. Wie beschatte ich den Wintergarten

Besonders bei Wintergärten, die an der Südseite des Hauses plaziert sind, ist eine Beschattung notwendig.

Dabei unterscheidet man zwischen Innen- und Außenbeschattung.

Innenbeschattung

Rollos, Raffstores und Jalousien bieten eine gute Möglichkeit den Innenraum des Wintergartens vor zu viel Sonnenlicht und unerwünschten Blicken zu schützen. Ein großer Vorteil der Innenbeschattung ist es, daß sie nicht direkt den Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist. Allerdings sind die Innenbeschattungen kein guter Schutz vor der Wärmeentwicklung in den Sommermonaten.

Außenbeschattung

Die Außenbeschattung ist besonders in Puncto Wärmeschutz der Innenbeschattung überlegen. Die gebräuchlichste Außenbeschattung ist die Markise. Sie bietet den Vorteil, daß man sie je nach Belieben ein- und ausfahren kann. Laubbäume bieten einen besonders natürlichen Schutz vor der Hitze.

Außenbeschattungen sind den direkten Witterungseinflussen ausgesetzt und können aus diesem Grund schneller verschmutzen. Pflanzen alleine können noch keine optimale Beschattung garantieren.

Für Innen- und Außenbeschattungen gibt es auch verschiedene Steuersysteme, die einmal eingestellt, für ein angenehmes Klima im Wintergarten sorgen.

Zusätzlich zur Beschattung kann ein gutes Lüftungssystem das Klima des Wintergartens verbessern.


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